Die Otto´s im Mittelalter – Wein, Weib und Gesang

Liebe Freunde unserer Reisefamilie Otto,

unsere 5. Gruppenleiter-InfoTour führte uns nach Nürnberg und Bamberg. Es war ein geniales Wochenende mit ganz viel Spaß und interessanten Informationen. Wir, die Otto-Mädels, möchten allen ein riesiges Danke sagen, für die gute Laune, die Sie verbreitet haben. Noch heute versuchen wir die Lachfalten mit diversen Mittelchen in den Griff zu kriegen.

Es hat aber auch wirklich alles gestimmt:

Unser gut gelaunter Chauffeur Otto empfing uns freudestrahlend. Wir fuhren der Sonne entgegen....tja, wie war der Spruch: „Wenn Engel reisen...“ SOMMER pur Unsere Truppe ist sowieso der Hit. Nur erwartungsvolle und lachende Gesichter. Super! Unser selbstgebackener Kuchen ist gelungen....sagen unsere Gäste und WIR leben noch.

Zwei Frauen in Nürnberg

Nürnberg

Unser erstes Ziel Nürnberg war sehr schnell erreicht, jedenfalls kam es uns so vor, da wir uns so viel zu erzählen hatten. Unsere Stadtführung am Straßenrand lächelte uns schon von weitem zu.....ABER Otto fuhr vorbei. Kann ja mal passieren, sie war aber auch schmächtig. Einmal um den „Pudding“ kriegte er die Kurve und Frau Zilm begrüßte uns sehr herzlich. 2 Stunden Geschichte Nürnberg – natürlich niemals ausreichend, aber sehr imposant und macht Lust auf mehr...

Wußten Sie das Nürnberg schon im Mittelalter bevorzugter Sitz der Deutschen Herrscher war. Besonders hat uns der Ausflug zum Reichsparteitags-Gelände beeindruckt. Die nie fertiggestellte Kongreßhalle sollte 1,5 mal größer als das Römische Kolosseum werden. Das Wahrzeichen Nürnbergs - die Kaiserburg – haben wir natürlich auch zu Fuß erobert. Der Ausblick über die Stadt (bei diesem Sommerwetter) ist einfach atemberaubend.

In einer Gaststädte

Dann kamen die Zauberworte: „Straßencafe, Relaxen und/oder Shoppen“ .... Innerhalb der Stadtmauern genossen wir den freien Nachmittag in vollen Zügen.

Pünktlich zur verabredeten Zeit stand unser „überdimensionales Taxi unseres Buspartners Rosenthal“ bereit. Otto war glücklich, dass wir ihn alle gefunden hatten.

Naja, wenn wir ehrlich sind, hätten wir den kurzen Weg ins Hotel auch laufen können. Aber irgendwie waren Alle platt und pflasterlahm vom Bummel in Nürnberg. Unsere Gastgeber des „Hotel Nestor“ begrüßten uns herzlich. Einchecken und Zimmerbezug und verschnaufen. Natürlich haben wir den Abend zusammen verbracht. Unser Highlight: Wir fuhren (zurück wird gelaufen, wegen der Kalorien) auf direktem Weg ins Mittelalter zum Rittermahl mit Minnesänger.

Keiner wusste was uns erwartet und das war auch gut so....Schauen Sie sich einfach unsere Bilder an...Wir sagen nur soviel: Das Rittermahl war/ist irre. Etikette am Tisch wurde aufgehoben. Jeder kriegte sein Lätzchen. Stimmung und Ambiente war grandios.... Wein, Weib und Gesang.

Leget den Alltagsstress ab und genießet die Zeit des 12. Jahrhunderts- und ab jetzt seid Ihr nach Nürnberger Brauchtum nur noch „Weibsleut“ und „Mannsleut“. Setzet Euch an die Tische nicht bevor Ihr Eure Hände fein gewaschen habet und nehmet das Stilmesser zur Hand. Das sei Euer einziges Besteck, außer Euren Händen. Wo einst die Nonnen tafelten, heißen Euch die Mägde & und Knechte des Ritters willkommen und tischen den Festschmaus auf. Vergesset nicht das Brot zu brechen, denn das braucht Ihr ganz wichtig zum Nachschieben der Speis.

Und das gab´s zu speisen (Anmerkung: Einige von uns sind eher zum Bus gerollt..)

  • Met -Trunk im Jungstierhorn
  • Fladenbrot mit Griebenschmalz dazu delikat gewürzte Kräuter aus Omas Garten
  • hausgemachte Wein-Fleischsülze
  • Kräftige Rindersuppe mit Schwemmklößchen
  • gefüllte ofenfrische Flugwachtel eingewickelt im Speckmantel
  • kross gebratene Rippen vom Schwein mit Krautsalat und Feldsalat
  • Apfelküchle nach Omas Art
  • Käse mit Obst

Was Ihr habet übrig, erhalten nach altem Brauch die Armen und Alten.
Wer von euch nicht alles gut befolget, und nicht beim Trinken "Gesundheit" saget, kommt in die "Eiserne Jungfrau".

Natürlich waren auch ein paar Kandidaten unter uns, welche die Regeln des Mittelalterlichen Schmauses nicht befolgt haben und somit in die „Eiserne Jungfrau“ mussten. Nur durch einen Kuss konnten sie erlöst werden... Unser Chauffeur Wolfgang und Volker Knebes wurden dann doch freigeküsst, nachdem wir sie ein wenig zappeln ließen. Christiane und Bettina Zellmer brauchten nicht so lange in der Folter bleiben, sehr schnell fanden sich die Mannsleut für einen Kuss.

Alle Brüder und Schwestern mussten nun zur fortgeschrittener Stunde noch irgendwie ins Hotel. An Laufen war nicht mehr zu denken....
Gut das wir einen 2. Chauffeur mitgenommen hatten. Wolfgang hat die Notwendigkeit eingesehen und uns sicher ins Hotel gebracht.

Glückliche Gesichter

Zurück im Hotel traf sich der „harte“ Kern für einen Schlummertrunk an der Bar. Es war ein wunderbar sonniger TAG und ein fantastischer Abend.

Am Morgen beim Frühstück haben wir uns dennoch alle wiedererkannt. Wundern Sie sich nicht: Aber ALLE hatten schon wieder hunger und ließen sich das Frühstück schmecken und weiter ging´s. Auf nach Bamberg, eine 1000 Jahre alte Stadt mit Geschichte. Wir glauben, dass sich einige unserer Gäste in diese Stadt verliebt haben. Bei unserem Streifzug kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Natürlich haben wir ein paar Impressionen eingefangen und mitgebracht. Schauen Sie sich unsere Bilder an.

Bamberg

Mahlzeit: Bamberg – eine Symphonie in "B":

Burg, Barock und das berühmte Bier. Neun Brauereien im Bamberger Stadtbereich produzieren über 50 verschiedene Biere, die darauf warten, entdeckt zu werden. Selbstverständlich fehlte uns die Zeit alle Biersorten auszuprobieren – der Wille war da!

Wir haben uns schweren Herzens für eine Spezialität entschieden: Mitten in der Altstadt Bambergs, zu Füßen des hohen Doms, liegt der historische Brauereiausschank Schlenkerla. Nach alter Tradition wird das Rauchbier hier im Ausschank noch direkt vom Eichenholzfass gezapft. Wer hier nicht eingekehrt ist und nicht den würzigen, unverwechselbaren Geschmack des "Aecht Schlenkerla Rauchbier" gekostet hat, der darf nicht behaupten, in Bamberg gewesen zu sein. Das durften wir nicht riskieren und haben unsere Rauchbierverkostung mit dem leckeren und regionalem Mittagessen verbunden. Hhhmmm

Nach einem kleinen Spaziergang starteten wir dann die Heimreise. Was glauben Sie wie lange es gedauert hat bis es im Bus so ruhig wurde, dass man eine Stecknadel fallen lassen gehört hätte. Unsere Schätzungen liegen bei ca. 2 Minuten. Unsere Chauffeure Otto und Wolfgang fahren aber auch so gut, dass man seelenruhig schlafen kann. Wohlbehalten haben wir unsere „Haustür“ erreicht. Ein ganz großes Dankeschön an Otto und natürlich auch an Wolfgang. Ihr seid Super.

Irgendwie Schade, dass schon wieder alles vorbei ist. Christiane und ich überlegen schon jetzt wo wir im nächsten Jahr feiern. Denn wie wir Euch schon gesagt haben....mit Euch können wir uns maximal 1 x in einer Stadt blicken lassen.....dazu fällt mir nur eins ein:
„Im Rausche im Rausche lalalalalala....“

Bis dahin dürfen wir Ihnen/ Euch die Reisen gestalten und immer wieder unsere Kreativität unter Beweis stellen. Dann in Ihre/ Eure begeisterten Augen und zufriedenen Gesichter zu sehen, ist der größte Lohn für uns.

Ihr Otto-ReisenTeam
DANKE

Drei Frauen bei einer Stadtführung Eine Stadtführung